Mietrechtsurteile

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Thema des Monats-Archiv

06/2010
Wie sich Vermieter vor Mietnomaden schützen

Mietnomaden haben die feste Absicht, keine Miete für das Mietobjekt zu zahlen. Um ihr vorsätzlich betrügerisches Verhalten vor dem potenziellen Vermieter zu verbergen, treten sie betont seriös auf und erwecken einen wohlhabenden Eindruck.

Sie sind der Schrecken aller Haus- und Wohnungseigentümer, zumal es kein Patentrezept gibt, sich vor ihnen zu schützen. Nicht selten verlassen Mietnomaden das Mietobjekt in desolatem Zustand, wodurch dem Vermieter neben Mietausfällen und Kosten für Rechtsverfolgung und Vollstreckung noch weitere erhebliche Aufwendungen für Renovierung und Instandsetzung entstehen. Der entstehende Schaden kann sich durchaus auf mehrere 10.000 Euro summieren. Einschlägige Schätzungen belaufen sich auf eine durchschnittliche Schadenssumme von 22.000 bis 44.000 Euro.

05/2010
Mietminderung

Kern der Auseinandersetzung zwischen Vermieter und Mieter ist in der Praxis häufig die Frage, ob Mängel der Mietsache vorliegen oder nicht.

Der Vermieter ist gegenüber dem Mieter verpflichtet, die Mietsache zu erhalten und den Gebrauch während der Mietzeit zu gewähren. Erfüllt er diese Pflichten nicht, kann der Mieter eine Reihe von Rechten geltend machen. Er kann Erfüllung verlangen gem. § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB und, soweit die Leistungsstörung auf Mängeln beruht, stehen dem Mieter zusätzlich die Gewährleistungsrechte der §§ 536, 536a BGB, d. h. insbesondere Mietminderung und Schadensersatz, zu. Daneben gibt es auch ein außerordentlich fristloses Kündigungsrecht des Mieters nach § 543 Abs. 2 Nr. 1 BGB.

04/2010
Der Mieter in der Insolvenz

Viele Vermieter sind ratlos, wie es mit dem Mietverhältnis in der Insolvenz des Mieters weiter geht.

Vorab ist eine Reihe von Begriffen zu klären, da der Vermieter nur einer unter vielen Gläubigern ist. Dabei kann er sich je nach Anspruch und Stadium des Verfahrens in fünf Gläubigerkategorien wiederfinden.

Das Insolvenzverfahren dient der gleichmäßigen Befriedigung aller Gläubiger. Die Insolvenzordnung unterscheidet zwischen:

03/2010
Immer am Sonnenball

Besserer Klimaschutz durch Nutzung der Sonnenenergie für Strom und Wärme. Über 1.500 Kommunen hierzulande machen inzwischen bei der Solarbundesliga mit. Immer am Ball auch Neckarsulm.

Die Energiewende wurde in der Stadt am Zusammenfluss von Neckar und Sulm bereits Anfang der 90er-Jahre eingeläutet und mit der Solarsiedlung Amorbach damals die erste solare Nahwärmeversorgung für ein ganzes Wohngebiet in Angriff genommen. Auf 50 Hektar sollten für 3.500 Einwohner Wohnungen entstehen, die mindestens zur Hälfte solar beheizt werden.

01/2010
Verbraucherrechte im Gericht

Der Zucker auf dem Kuchen fehlte plötzlich

Geplatzter Estrichschlauch veränderte Fassadenstruktur und beschädigte Kerndämmung - und dann verweigert das Bauunternehmen über Jahre die Zahlung von Schadenersatz.

Ein Fall für den Bauherren-Schutzbund und seine Berater.

12/2009
Zukunftsmarkt Wohnungswirtschaft

Die Wohnungswirtschaft wird künftig zu den wichtigsten Auftraggebern der Bauindustrie zählen.

 

Im Wohnungsbau werden Bestandsmodernisierung und Anpassung an neue und veränderte Bedürfnisse vor allem älterer Menschen in den nächsten zwei Jahrzehnten absolut im Vordergrund stehen:

11/2009
Architektenrecht: Die neue HOAI 2009

Die Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI 2009) ist im Sommer 2009 in Kraft getreten. Ziele: Vereinfachen, transparenter gestalten und Anreize für kostensparendes Bauen aufnehmen.

Das sind die wichtigsten Eckpunkte der HOAI 2009:

 

10/2009
Erbschaft- und Schenkungsteuerreform bei Immobilien

Der Überblick: Was ist für die Immobilie bei der - rückblickend betrachtet - längsten Steuerreform der Welt herausgekommen?

Die Hintergründe der Erbschaftsteuerreform sind bekannt: Der seitens des Bundesverfassungsgerichtes festgestellte Grundgesetzverstoß musste bis Ende 2008 geheilt werden, sonst ist die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen in 2009 Geschichte.

09/2009
Mietkaution

Warum der Vermieter sie verlangt, was die Kaution sichert und wie hoch sie sein darf.

Leider gehen nicht alle Mieter mit der Mietsache - der Wohnung - pfleglich um, so dass beim Auszug nach einer Kündigung nicht selten Wohnungsschäden bleiben, die über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus gehen.

07/2009
Mietnomaden und Mietinteressenten

Das Restrisiko, das dem Vermieter den Rest gibt

Für Menschen, die in Serie Vermieter täuschen, hat sich der Begriff „Mietnomade“ eingebürgert. Der Vergleich mit den Hirtenvölkern, die nach dem Abgrasen von Weiden weiterziehen, ist weit hergeholt, hat aber einen wahren Kern.

Wer bei der Auswahl des Mieters Fehler begeht, kann später nichts mehr korrigieren. Mietrecht ist Mieterschutzrecht. Man wird sich heutzutage nach den Gesetzen einfacher von seinem Ehepartner trennen als vom Mieter. Viele Vermieter wären froh, wenn es so etwas wie ein „Trennungsjahr von Mietern“ geben würde.

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Die Fachzeitschrift Immobilien vermieten & verwalten informiert praxisorientiert und unabhängig über alle wichtigen Themen für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Unter anderem werden folgende Schwerpunkte genauer betrachtet: Immobilien-Management, Modernisierung, Gebäude- und Heiztechnik, Finanzierung sowie aktuellen Urteile.