Warum der Vermieter sie verlangt, was die Kaution sichert und wie hoch sie sein darf.
Leider gehen nicht alle Mieter mit der Mietsache - der Wohnung - pfleglich um, so dass beim Auszug nach einer Kündigung nicht selten Wohnungsschäden bleiben, die über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus gehen.
Für Menschen, die in Serie Vermieter täuschen, hat sich der Begriff „Mietnomade“ eingebürgert. Der Vergleich mit den Hirtenvölkern, die nach dem Abgrasen von Weiden weiterziehen, ist weit hergeholt, hat aber einen wahren Kern.
Wer bei der Auswahl des Mieters Fehler begeht, kann später nichts mehr korrigieren. Mietrecht ist Mieterschutzrecht. Man wird sich heutzutage nach den Gesetzen einfacher von seinem Ehepartner trennen als vom Mieter. Viele Vermieter wären froh, wenn es so etwas wie ein „Trennungsjahr von Mietern“ geben würde.
Die Zeiten als WG’s als Lebensformen verkappter Anarchisten suspekt waren, sind lange vorbei. An die Stelle des ideologischen Hintergrunds sind vorzugsweise Kostenerwägungen getreten. Eine WG ist eine praktische Lösung für alle, die Mietkosten sparen wollen.
Ein Interessenkonflikt zwischen Vermieter und Mieter tritt überwiegend beim Auszug aus der Mietwohnung zu Tage. Der Eigentümer möchte seine Wohnung im Bestzustand vorfinden - der Mieter wird wenig Kosten für die Renovierung aufwenden.
Die novellierte Heizkosten-Verordnung 2009 - Teil II
Die geänderte Heizkostenverordnung gilt für Abrechnungszeiträume, die ab Januar 2009 beginnen. Im zweiten Teil: Umlegungsmaßstäbe ändern, Wärmecontracting und Heizkosten abrechnen.
Auslandsimmobilien in Schenkungs- und Erbschaftsteuerfällen
Immobilieneigentum in anderen Staaten ist immer häufiger anzutreffen, sei es das Traumobjekt Ferienwohnung, das reine Kapitalanlageobjekt oder auch das ehemalige Eigenheim im Falle der Einwanderung (oder auch Auswanderung).
Wie aber werden solche Immobilien aus erbschafts- und schenkungssteuerlicher Sicht behandelt? Eine Frage die nicht außer Acht zu lassen ist, soll doch die eigene Vermögenssubstanz nicht durch Steuern oder gar eine Doppelbesteuerung durch zwei Staaten angegriffen werden. Kernproblem – dies darf vorweggenommen werden - sind dabei die unterschiedlichen Gesetzesnormen in den unterschiedlichen Staaten. Generelle einheitliche Regelungen sucht man vergebens. Selbst vereinzelte einheitliche Normen findet man nur selten, weshalb grundsätzlich den individuellen Gegebenheiten des Einzelfalles Rechnung zu tragen ist.
Während wir im Heft 9 die Wirtschaftlichkeit des Abrechnens juristisch klärten, geht es im zweiten Teil um die Abrechnungs-Details.
Vielen ist bekannt, dass mit der Mietrechtsreform durch § 556 Abs. 3 Satz 2, 3 BGB eine, dem § 20 Abs. 3 Satz 4 NMV entsprechende neue Abrechnungsfrist für Betriebskosten eingeführt wurde, wonach der Vermieter nach Ablauf einer Jahresfrist keine Nachforderungen mehr vom Mieter erheben und mit diesen auch nicht die Aufrechnung erklären kann.
Die Betriebskostenabrechnung im Mietverhältnis ist nur dann notwendig, wenn im Mietvertrag eine Abrechnung der Betriebskosten vereinbart ist.
Soweit beispielsweise eine Inklusivmiete vereinbart wurde, in der die Betriebskosten enthalten sind, ist der Vermieter weder berechtigt noch verpflichtet, über die in der Miete enthaltenen Betriebskosten abzurechnen oder Auskunft oder Rechenschaft zu erteilen. Gleiches gilt bei Vereinbarung einer Betriebskostenpauschale, mit der die Betriebskosten ungeachtet ihrer Höhe abgegolten sein sollten.
Die Fachzeitschrift Immobilien vermieten & verwalten informiert praxisorientiert und unabhängig über alle wichtigen Themen für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Unter anderem werden folgende Schwerpunkte genauer betrachtet: Immobilien-Management, Modernisierung, Gebäude- und Heiztechnik, Finanzierung sowie aktuelle Urteile.